Facebook und Google filtern Nachrichten und Ergebnisse von Suchanfragen bereits nach deren angeblichen Wahrheitsgehalt. Von der Online-Enzyklopädie Wikipedia ist seit geraumer Zeit bekannt, dass nur gewisse Meinungen von einem Konglomerat politisch gesteuerter Administratoren zugelassen werden. Auch auf der Videoplattform YouTube verschwinden täglich tausende kritische und gegen den politischen wie medialen Mainstream gerichtete Videos. Benutzer die es wagen ihr Recht auf freie Meinung zu äußern, werden rasch mundtot gemacht und gelöscht, auf allen Plattformen.

Um sich dem breiten Protest möglichst zu entziehen, hat man ein adäquates Zensur-Mittel gefunden: Gegenläufige Meinungen werden als „Hasssprache“ oder „Hasskommentare“ beziehungsweise seit neuerstem als “Fake-News” gebrandmarkt, die Personen welche sie vertreten als „Nazis“, „Rechtsradikale“, „Rassisten, „Homophobe“, „Islamophobe“, “Verschwörungstheoretiker” usw. diffamiert. Das Internet wird somit schrittweise zu einem homogenen, ideologiegesteuerten und unfreien (Überwachsungs-)Raum.

Twitter zieht im Kampf gegen die freie Meinung nach

Höchstwahrscheinlich auf politischen Druck hin, rüstet sich nun Twitter, als dritter im Bunde der Social-Media-Giganten, zum Kampf gegen die freie Meinung. Zahlreiche Accounts prominenter rechter Aktivisten wurden kurzerhand von der Plattform gelöscht. Betroffen sind davon freilich keine Neonazis, wie Twitter glauben machen möchte, sondern in erster Linie kritische Bürger, die einfach ihr Recht auf freie Meinung in Anspruch nehmen und Kritik an Medien, Politik und Gesellschaft übten.

Twitter möchte künftig eben strenger kontrollieren, welche „Meinungen“ auf seiner Plattform verbreitet werden. Twitter-Mitbegründer Jack Dorsey dazu:

“Abuse is not part of civil discourse. It shuts down conversation and prevents us from understanding each other. Freedom of expression means little if we allow voices to be silenced because of fear of harassment if they speak up.”

Prominenter “alt-right”-Sprecher verbannt

Ebenso wie in Europa, sind auch in den USA alternative, rechts-konservative Strömungen und Gruppierungen im Auftrieb und betreiben ihre Öffentlichkeitsarbeit äußerst erfolgreich. Medien wie Breitbart News und Infowars.com erreichen monatlich Millionen Menschen weltweit und sind mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Die aus allen Ecken des Rechtskonservativismus stammenden Bürger werden in den USA “alt-right”, also alternative Rechte genannt. Zu ihnen zählen Globalisierungskritiker ebenso wie Anti-Globalisten, Traditionalisten, Nationalisten, Libertäre und Anarchisten.

Beim Establishment schrillen daher die Alarmglocken. Prominenteste Opfer der Twitter-“Säuberungsaktion” wurden unter anderem Richard Spencer, Präsident der national-konservativen Denkfabrik National Policy Institute, und Milo Yiannopolous, technischer Leiter von Breitbart News.  

Fanatiker anderer Coleurs twittern weiterhin ungeniert

Nicht nur Spencer und Yiannopolous sondern auch andere User wurden willkürlich gelöscht, so etwa einige reichweitenstarke Trump-Anhänger. Die offizielle Begründung: “Hasskommentare”. Dabei konnten auch auf Nachfrage keine stichhaltigen Beweise dafür erbracht werden. Die links-liberale Meinungsdiktatur schreitet auch im Internet ungehindert voran.

Tatsächliche Fanatiker aller anderen Couleurs, wie Islamisten, Hassprediger, Linksextremisten und offizielle Accounts von Terrorgruppierungen wie dem IS, findet man übrigens immer noch auf Twitter. Videos von geköpften Kindern, Mordaufrufe gegen politische Gegner oder Werbung für Abtreibungen bis zur Geburt dürften dem Unternehmen lange nicht so ein Dorn im Auge sein wie angebliche “rechte Hasskommentare”.

Mainstreammedien schlagen zurück

Die Richtung dieser Vorgehensweisen, seien sie nun von Twitter, Facebook oder YouTube, ist klar erkennbar: Mainstreammedien und Politik wollen krampfhaft wieder die Kontrolle über die Meinungshoheit zurückerlangen, in erster Linie über den Ausweichraum des Internets. Die Mittel dies zu erlangen, kennen anscheinend keine Grenzen. Social-Media Giganten fungieren als willfährige, weil abhängige, Vollstrecker des neuen Totalitarismus des links-liberalen, einheitsgetrimmten Establishment. Liberale Intoleranz und linke Zensur (Teil I) ist ein treffender und vertiefender Konterrevolution-Beitrag zu dieser Thematik.

Zukünftig wird es aller Voraussicht nach Algorithmen und Computerprogramme geben, die uns eine vorgefertigte, „richtige“ und „hassfreie“ Meinung im Internet präsentieren werden. Daneben natürlich auch jene Programme, die kritische Nutzer enttarnen, öffentlich diffamieren und deren Daten schließlich der Justiz übergeben werden.

Die Alternativen bleiben

Eines bleibt dem kritischen Bürger aber immer noch. Die Freiheit der Wahl. Man muss weder auf Twitter noch auf Facebook und Co. unterwegs sein. Und wenn, dann sollte die eigene Meinung bis zum bitteren Ende standhaft vertreten werden. Sichere, zensurfreie und anonyme Alternativen gibt es mittlerweile ebenfalls genügend:

VKontakte und SeenLife als Facebook-Alternative
Metapedia als zumindest teilweise Wikipedia-Alternative (hier soll sich jeder selbst ein Bild machen)
StartPage als Google-Alternative
Vimeo und DailyMotion als YouTube-Alternative

Zudem ist die reale Welt ohnehin lehrreicher und entspannender, denn in jener können sich Menschen von Angesicht zu Angesicht vernetzen, miteinander diskutieren und Erfahrungen austauschen. In diesem Sinne, auf zum unpolitischen, entideologisierten und „hassfreien“ Waldspaziergang…

Beitragsbild: Mutant669/Wikimedia (CC BY-SA 3.0)

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