Der seit geraumer Zeit schwellende politische und diplomatische Disput zwischen den USA und der Türkei artet nun in einen Wirtschaftskrieg aus. Und wie es bei ökonomischer Kriegsführung in modernen Volkswirtschaften unserer globalisierten Welt üblich ist, bildet die Währung eines jeweiligen Staates das volatilste und somit erste Angriffsziel jeglicher Destabilisierungsversuche. In den Analysen zum aktuell rasanten Währungsverfall der türkischen Nationalwährung Lira, wird jedoch ein wesentlicher Aspekt konsequent ausgeklammert, den Libertäre jedoch seit jeher ins Zentrum ihrer monetären Kritik rücken: Das Fiat-Geldsystem und die dahinterstehenden Zentralbanken, die dieses künstlich am Leben erhalten. Denn wie sich in vielen wissenschaftlichen Untersuchungen und auch schon in der Praxis oftmals gezeigt hat, ist Fiat-Geld ohne die massiven Interventionen der Zentralbanken und letztlich international agierender, supranationaler Finanzinstitutionen, wie der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIS), aufgrund seiner Natur zum Scheitern verurteilt. Fiat-Geld mag in einer theoretischen, keynesianischen Welt funktionieren, in real existierenden Ökonomien ist es lediglich ein Mittel zur massiven Blasenbildung, Umverteilung von Vermögen und Entrechtung der Bürger. Das Beispiel der Lira verdeutlicht dies einmal mehr.

Türkei erlebt die Schattenseite von Fiat-Money und Zentralbank-Planung

Die türkische Lira ist das gesetzliche Zahlungsmittel in der Türkei und in Nordzypern und das in ihrer ursprünglichen Form schon seit Mitte der 1870er Jahre. Damals wurde sie als neue Obereinheit der damaligen Währung Kuru eingeführt. Eine Türkische Lira (TRY) entspricht seitdem 100 Kuru, auch wenn die Untereinheit kaum mehr praxisbezogene Anwendung findet. Seit Jänner 2009 befindet sich bereits die neunte Serie an türkischen Banknoten im Umlauf. Und wie es bei Papierwährungen ohne echten Gegenwert immer der Fall ist, hatte auch die Lira im Laufe ihrer Geschichte immer wieder mit massiven Abwertungen und inflationsbedingten Horrorszenarien zu kämpfen. Zumal die Währung, ähnlich wie übrigens der Bolivar im hyperinflationären, sozialistischen Dystopia Venezuela (siehe Konterrevolution-Beitrag), seit jeher an den US-Dollar gekoppelt ist. Das beschleunigte in der Vergangenheit den Wertverfall und die Inflation der Währung. Im Zuge einer Währungsreform im Jahr 2005 wurde die Landeswährung in „Neue Türkische Lira“ umbenannt und so versucht, dem gleichen moribunden System einen neuen Anstrich zu geben. 2009 wurde wiederum das Wort „Neu“ aus dem Namen der Währung gestrichen. Bis zu einer neuen Währungsreform in der Türkei, die reine Placebo-Politik betreiben wird, dauert es mit Sicherheit nicht mehr lange. Ein weiteres Problem ist die Auslandsverschuldung der Türkei und deren immer nur kurzfristige Finanzierung, welche bisher von Nettokapitalzuflüssen aus dem Ausland, beispielsweise aus Europa, gedeckt wurde. Schlägt nun die Investorenstimmung um, wird der jährliche externe Bruttoausleihebedarf von mehr als 200 Mrd. Dollar nicht mehr finanzierbar. MMNews schreibt dazu auch: “Der Sturz der Lira und die steigenden Zinsen machen die Bedienung und Refinanzierung der Fremdwährungsverbindlichkeiten des Staates sowie der Banken und Unternehmen zu einer immer schwereren Last, und durch die jüngste Entwicklung mehren sich die Zweifel, dass das noch lange gut geht.”

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdgan sieht  indes in dem Wirtschaftskrieg, der durchaus als solcher bezeichnet werden kann, wie gewohnt die Feinde an der falschen Stelle. Er spricht von einem „Nationalen Kampf“ und will nun einen patriotischen Ethos inszenieren, um die fatale Geldpolitik seines Landes zu kaschieren. Vor dem Hintergrund dieser negativen Rahmenbedingungen und Entwicklungen hat Erdogan mittlerweile seine Landsleute dazu aufgerufen, ausländische Devisen, aber auch Gold zu verkaufen, und stattdessen Türkische Lira zu kaufen, als unterstützende Maßnahmen. Auch Kapitalkontrollen, um den Kauf ausländischer Währungen durch türkische Staatsbürger zu unterbinden, könnten folgen. Das verdeutlicht den Ernst der Lage. Im asiatischen Handel sank der Wert der türkischen Währung am Montag beispielsweise im Vergleich zum Euro und zum US-Dollar zeitweise erneut zweistellig. Erstmals mussten mehr als sieben Lira für einen US-Dollar und mehr als acht Lira für einen Euro gezahlt werden. Die Wahrscheinlichkeit einer Staatspleite der Türkei in den nächsten fünf Jahren steht mittlerweile bei 25 Prozent, so einige Finanzanalysten. Erinnerungen an den Ausverkauf Argentiniens in den frühen 2000er Jahren werden damit wach. Der Währungsverfall setzt sich also ungehindert fort. Türkische Staatsbürger flüchten bereits in ausländische Währungen (dummerweise in Dollar und Euro) oder auch in Kryptowährungen. Warum die Zentralbank nicht schon längst den Leitzins anhob, bleibt fraglich, könnte aber eben an einer Fremdsteuerung liegen. Dass türkische Banken nun zusätzlich ihre Verpflichtungen bei anderen Banken nicht mehr begleichen können – alleine deutsche Banken verliehen knapp 17 Milliarden Dollar an die Türkei – führt zum eigentlichen Kernproblem jeglicher Währungs- und Finanzkrise in mehrheitlich keynesianisch ausgerichteten Ökonomien.

Das Zentralbanken-Problem

Die Probleme mögen für die Türkei oberflächlich an einem koordinierten Angriff auf ihre nationale Währung liegen – kein unbekanntes Phänomen in der internationalen Wirtschaft, auf das sich sogar eigene international tätige Hedgefonds spezialisieren. Doch in Wirklichkeit ist das Problem eine Währung, die von einer (mit hoher Wahrscheinlichkeit fremdgesteuerten) Zentralbank abhängig, beliebig ohne realen Gegenwert in Umlauf gebracht wird und letztlich an eine Leit-Fiat-Währung (den Dollar) gekoppelt ist. Diese Szenarien machen jede Landeswährung potentiell anfällig für gezielte monetäre Angriffe, wie unzählige historische Beispiele bereits belegt haben. 

Zunächst zu den Zentralbanken. Sie sind seit ihrer Herausbildung ein zentrales Element von Machtaneignung und Umverteilung. Wie die Geschichte eindrücklich bewiesen hat, waren und sind Zentralbanken Instrumente in der Hand einiger weniger Eliten, um nationale Ökonomien zu steuern und letztlich die Globalwirtschaft unter ein vorherrschendes und jegliche Konkurrenz unterbindendes Giralgeldsystem zu zwingen. Alleine der Wert des US-Dollars ist seit der Gründung der Federal Reserve Bank (FED) in seinem Wert um 98 Prozent gefallen. Ganz abgesehen von der willkürlichen Steuerung geltender Zinssätze oder vom Ende der Goldbindung oder jeglicher Bindung einer Währung an real existierende Werte. Die Auswirkungen auf wirtschaftliche und soziale Realitäten bedürfen keiner gesonderten Betrachtung, da sie offensichtlich sind. 

Zentralbanken sind freiheitsfeindliche Instrumente in der Hand von Staaten und mächtigen Interessensgruppierungen- wie Institutionen und somit auch Feinde wirklich freier Märkte. Zur Thematik freier Märkte, kann hier nachgelesen werden: Monopolismus, freier Markt und der Staat. Alleine schon aufgrund ihrer Monopolstellung und ihrer oftmals undurchsichtigen und intransparenten Eigentümerstrukturen (man denke nur an die FED) sind Zentralbanken abzulehnen. Sie sind die einzigen, die Bargeld in Umlauf bringen dürfen, etwa durch den Kauf von Finanzaktiva wie Wertpapiere, Aktien und Devisen, außerdem schließlich zeitweise vor allem durch Kredite an die Geschäftsbanken, vielfach gegen notenbankfähige Sicherheiten wie Wertpapiere, die selten tatsächlichen Wert aufweisen. Zugleich wird Geld „vernichtet“ wenn die Zentralbank Finanzaktiva verkauft oder ihre Kreditvergabe einschränkt. Die Möglichkeit, jederzeit frisches Geld von der Zentralbank zu bekommen (Refinanzierung durch Leihen von Zentralbankgeld, „Lender of last Resort“) sowie die Aussicht auf einen „Bail out“, setzt für die Geschäftsbanken zudem seit jeher den Anreiz, viele Kredite zu vergeben und so Kreditgeld zu schaffen. Die Geldmenge ist dementsprechend auch in Nicht-Krisen-Zeiten kontinuierlich gestiegen. Das führt aber bereits zum nächsten Problem des vorherrschenden Geldsystems: Dem Fractional-Reserve Banking System, oder besser gesagt der Giralgeldschöpfung. Diese ist nämlich hauptverantwortlich dafür, dass Währungen wie die Lira volatil und krisenanfällig sind und letzten Endes dem Bürger immer weniger Geld bei steigender Leistung und Abgabenlast übrig bleibt. 

Die Giralgeldschöpfung als wahres Problem der Währungen

Die Geldschöpfung der Geschäftsbanken kann im Zentralbanksystem theoretisch nahezu unbegrenzt erfolgen. Sie wird lediglich limitiert durch die vorgeschriebene winzige Mindestreserve. Und das ist nicht nur Theorie, sondern spätestens seit dem Ende des Goldstandards gelebte Praxis im Alltagsleben der Geschäfts- und Privatbanken, global. Keine Krisen, Blasen, milliardenschweren Rettungsprogramme, billiardenschweren Rettungsschirme und Anleihekäufe, keine umfassenden Staatsverschuldungen und andere ökonomische Absurditäten wären ohne das Giralgeldsystem und die Schöpfung des Geldes aus dem Nichts möglich. Denn mittlerweile ist jegliche Währung, die wir benutzen, meist nur mehr eine fiktive Zahl in einem Computer. Erschaffen aus der Luft und ebenso viel Wert. Kein Verbraucher, Bürger, kein Unternehmen und auch kein Staat, nicht einmal die gewöhnliche Geschäftsbank hat tatsächlichen Einblick in und Information über zirkulierende Geldmengen sowie deren Erschaffung und deren Umschichtungen. Lediglich Zentralbanken sind in diese Geheimnisse eingeweiht, was ihnen zu einem enormen Machtmonopol verhilft.

Dass die Geldmenge auch von Geschäftsbanken nahezu willkürlich vermehrt werden kann und nicht nur ein (fragwürdiges) Privileg von Zentralbanken ist, unter anderem auch hier 45 Jahre in der Geiselhaft von “Fiat-Money” nachzulesen, ist seit Jahrzehnten eine totgeschwiegene Tatsache. Vor allem in den Wirtschaftswissenschaften streiten Ökonomen bis heute, durch welche Vorgänge unser Geld tatsächlich erschaffen und in Umlauf gebracht wird. Pioniere auf dem Feld der Forschung über die hinter wirren Begriffskreationen und undurchsichtigen Bankenvorgängen versteckte Giralgeldschöpfung wurden seit jeher als “Verschwörungstheoretiker” und Unwissende gebrandmarkt. Das korrupte Finanzsystem geht unbarmherzig gegen seine gefährlichsten Aufdecker vor, insbesondere wenn es darum geht, Nachwuchsökonomen die wahre Bedeutung von Fiat-Geld und der Geldschöpfung beizubringen. Bis als erster der deutsche Ökonom Prof. Dr. Richard Werner einen empirischen Beweis für die Geldschöpfung aus dem Nichts erbrachte und damit den Pfad der reinen Theorie zu unser aller Erleuchtung verließ. Der Nachweis war so simpel wie genial. Werner besuchte eine einfache Geschäftsbank in Deutschland und dokumentierte, wie diese bei einer Kreditvergabe an einen Kunden den Wert des Kredites sowohl als Aktiva als auch als Passiva in einem buchhalterischen Vorgang verbucht. Es handelt sich um eine einfach Bilanzverlängerung. Die Bank bucht sich somit den Wert des vergebenen Kredites gleichzeitig wieder auf der Habenseite ein und kann so weitere Kredite, mit Geld das nicht vorhanden ist, vergeben. Die ausführliche Erklärung hat Prof. Werner in der wissenschaftlichen Arbeit “Can banks individually create money out of nothing? — The theories and the empirical evidence” dokumentiert, deren Lektüre jedem Leser wärmsten empfohlen wird. Durch die extrem niedrigen Mindestreserven ist es Banken so beispielsweise möglich, nahezu das zehnfache an einer Spareinlage als Kredit zu vergeben. Es handelt sich hier um den Geldschöpfungsmultiplikator, der abhängig von dem festgelegten Reservesatz ist. Je geringer der Reservesatz ist, desto höher wird der Geldschöpfungsmultiplikator und die Höhe der Geldexpansion. Durch das von Zentralbanken ermöglichte Teilreservesystem haben Banken somit eine geldschöpfende Quelle und erhöhen so die Geldmenge, was jegliche Fiat-Währung entwertet und Banken wiederum massive Gewinne einbringt, da der Kreditnehmer nicht einfach Geld aus der Luft erschaffen kann, sondern Zinsen und Zinseszinsen in einer inflationären Währung realwirtschaftlich erwirtschaften muss. Für die Abschätzung der fatalen Folgen solcher Methoden muss man nicht eigens Wirtschaft studiert haben.

Die Geldschöpfung aus dem Nichts zerstört, wie wir sehen, also nicht nur Vermögen, indem Kunden Kredite samt Zinsen und Zinseszinsen abbezahlen müssen, während Banken diese Werte aus dem Nichts schöpfen und somit kaum nachweisbare Verluste bei potentiellen Kreditausfällen erleiden. Sie zerstört auch die Rolle der Bank als Finanzintermediär und das Wesen des Geldes mit ihrer Transaktions- bzw. Kaufmittelfunktion durch unendliche Vermehrung und die damit einhergehende stetige Entwertung. Denn nur wenn diese zwei Funktionen gegeben sind, ist eine vollständige Akzeptanz der entsprechenden Währung vorhanden bzw. gewährleistet. Erwartungsgemäß kann Geld nur knapp vorhanden und knapp gehalten werden, damit es auch seinen Wert beibehält, was bei Fiat-Währungen in keinem Fall gegeben ist. Wir sehen somit weiters, dass Fiat-Währungen ohne Gegenwert sind und nur mehr von dem (falschen) Glauben an einen inhärenten Wert am Leben erhalten werden. Diesen Glauben an einen fiktiven Wert halten wiederum Zentralbanken aufrecht. Letztlich sei auch noch einmal eindrücklich darauf hingewiesen, dass es sich bei Giralgeld um kein offizielles gesetzliches Zahlungsmittel handelt (!) sondern lediglich um ein geduldetes, allgemein gebräuchliches Bankengeld. Bis heute wurde dafür von keinem Staat ein rechtlicher Rahmen geschaffen. Ein weiteres Kapitel in dieser Absurdität.

Euro und Co. als nächste Opfer

Der Absturz der Lira könnte naturgemäß andere Währungen mit sich reißen, vor allem in Schwellenländern. Aber auch der Euro ist hochgradig krisenanfällig und zeigt bereits erste Anzeichen. Der Euro-Kurs sackte nämlich massiv ab, da für die europäischen Banken nun das Risiko steigt, dass sie ihr Geld nicht wieder sehen, wenn türkische Banken ihre Devisen-Verpflichtungen nicht mehr begleichen können. Hinter dem Euro verbirgt sich nämlich die selbe Logik wie hinter allen anderen Fiat-Währungen. Eine Währung, die nur durch aus der Luft geschaffene aber mit Steuergeldern und Vermögen der EU-Bürger und Staaten verbürgten, milliardenschweren Anleihenkaufprogrammen und massiven Verschuldungen der Anwenderstaaten künstlich am Leben erhalten wird. Bankenkrisen in Italien, künstlich herbeigeführte Finanzkrisen in Griechenland oder Spanien, die Liste des Scheiterns dieser Gemeinschaftswährung ließe sich endlos fortsetzen. Die Währungskrise in der Türkei wäre da eine willkommene Ausrede, warum der Euro erneut ins Straucheln gerät, ohne das seine in ihm liegende Fehlerlogik thematisiert werden müsste. Erste Anzeichen aus der EZB verdeutlichen dies bereits. So sehe man die Krise in der Türkei mit Sorge, da europäische Banken davon mitgerissen werden könnten, was wiederum den Euro gefährden würde, trotz jahrelanger billiardenschwerer Stützung. Nicht Unwahrscheinlich könnten in jüngerer Zukunft eigene Hilfsprogramme für Banken mit Türkei-Engagement werden, samt einer Notfallerhöhung der Liquidität in der Eurozone. Die Folgen tragen ohnehin wieder nur die Steuerzahler. 

Lösungen des Giralgeldproblems und somit sämtlicher Währungs- und Finanzkrisen gäbe es zur Genüge. Aus libertärer Perspektive insbesondere das Ende der Monopolstellung von Zentralbanken und ihrem Teilreservesystem und somit ein Rückzug von Staaten und Regierungen aus der Geldpolitik. Keine staatlichen Anleihekaufprogramme oder Verschuldungen mehr auf Kosten der Bürger. Freier Wettbewerb auf freien Märkten in puncto Geldsystemen, oder aber auch “Free Banking”. Denn gäbe es einen freien Wettbewerb der Währungen oder generell der Geldsysteme, könnten sich Euro, Dollar und Co mit ihren dahinterstehenden Systemen in keinster Weise durchsetzen, da sie letztlich nie real existierende Arbeit und Leistung abbilden, sondern fiktive Blasen darstellen. Eine Rückkehr zu realwert-gedeckten Währungen ist ebenso möglich. Zudem bildet sich die Möglichkeit, ausgehend vom fehlenden rechtlichen Rahmen des Giralgeldes, private Zahlungsmittel und Währungen für Interessensgemeinschaften zu schaffen (Regionalgeld, alternative Währungen, etc.), die ebenfalls vom Glauben an den Wert und zusätzlich real erwirtschafteten Leistungen leben. Ähnliche Dynamiken erleben wir gerade in der Welt der Kryptowährungen. Somit ließe sich auch jeder staatlichen Finanzsouveränität endgültig der Garaus machen.

Für alle weiteren Überlegungen in diese Richtung, verweise ich auf das Ende des Jahres erscheinende Grundlagenbuch zum Geldsystem “Das Geheimnis des Geldsystems Band I”, unter anderem herausgegeben von mir selbst. Darin zeige ich mit meinem Co-Autor auf, wo die historischen Wurzeln von Geld und Schuld liegen, was zu unserem Giralgeldsystem und der Herausbildung von Zentralbanken führte und wie dieses Zusammenspiel uns alle konkret unterdrückt und ausbeutet. In Band II werden Lösungsvorschläge und Alternativen thematisiert, unter anderem ein in China existierendes, gemeinschaftliches  Geldsystem, dass seit über 5.000 Jahren ohne Krisen und Katastrophen funktioniert. Auf Konterrevolution.at erfahren Sie als erstes, wann, wie und wo es das Grundlagenwerk zu erwerben gibt. Bleiben Sie uns also erhalten. 

Beitragsbild: epSos.de/Wikimedia (CC BY 2.0)

3 Kommentare

  1. das problem “Geld” ist doch, dass es den Banken gehört! warum eigentlich? es müsste ausschließlich volkseigentum sein! und zinsen müssen in die volkswirtschaft zurück fließen. es kann und darf einfach nicht sein, dass unsere leistung mit kopf und händen, eine neue schuld ist, wovon man zinsen kassiert, von banken, die im grunde dazu nichts geleistet haben. der gegenwert für neues geld kann nur unsere arbeitsleistung sein und kein knopfdrückem der banken! banken dürften geld nur verwalten und niemals eigentümmer werden!

    • Sie haben natürlich absolut Recht. Geld soll und muss in erster Linie der Gemeinschaft und besonders dem Individuum dienlich sein. Somit muss es auch möglich sein, am Geldsystem aktiv zu partizipieren und es bei Bedarf zu modifizieren oder abzuändern. Es darf keinen unantastbaren und destruktiven Charakter wie unser heutiges Giralgeld aufweisen. Entkoppelt man zudem Banken von ihrer Fähigkeit, Geld willkürlich zu vermehren, kommen diese auch wieder in die Pflicht, eine nützliche Funktion in der Gesellschaft einzunehmen. Die Arbeit an Alternativen im Finanz- und besonders im Geldsystembereich ist eine schwierige und wenig dankbare. Wir von konterrevolution.at würden uns freuen, wenn zumindest an unseren hoffentlich bald erscheinenden Grundlagenwerken zum Geldsystem und seinen Alternativen reges Interesse kritischer Bürger bestünde. – Konterrevolution.at

  2. Ein Hallo, den aufmerksamen Leuten hier im Blog. Ich bin Mario, ebenfalls Autor unseres Grundlagenwerks “Das Geheimnis des Geldsystems”. Der geplante Erscheinungstermin Ende des Jahres ist aufgrund unserer persönlichen finanziellen Lage mehr als fraglich. Wir brauchen wirklich Unterstützung, nicht nur um dieses Werk fertigzustellen, sondern auch um die Alternativen aufzuzeigen – und diese in relevanter Form auch umzusetzen. Vor allem noch rechtzeitig.

Kommentieren Sie den Artikel