Die historische Gadsden Flagge aus den USA ist seit den Tagen der kolonialen Unabhängigkeitsbestrebungen ein Symbol der Freiheit und Selbstbestimmung. Im „modernen“, links-progressiven Nordamerika wird die Flagge jedoch zusehends kritisch thematisiert. Wie gewohnt wird von den Verfechtern der „political correctness“ ein Verbot dieser gefordert. Als (einziges) Argument hält der allseits beliebte Rassismus her. Eine ähnliche (erfolgreiche) Zensur vollbrachte die Linke bereits bei der Konföderierten Flagge der Südstaaten.

Zur Geschichte der Flagge

Das Symbol der Flagge ist eine in Angriffsstellung lauernde Klapperschlange auf gelbem Hintergrund. Erstmals wurde diese Abbildung im Unabhängigkeitskrieg zwischen den USA und Großbritannien durch ein Marineregiment aus Philadelphia gebraucht. Auf den gelb gefärbten Trommeln fand sich eine zusammengerollte Klapperschlange mit der revolutionären Warnung: „Don´t tread on me“, also „Tritt nicht auf mich“.

Einige Zeit später wurde die Flagge von Oberst Christopher Gadsden beim zweiten nordamerikanischen Kontinentalkongress als Repräsentanz für seinen Heimatstaat South Carolina gewählt. Passend zu der Symbolik der Flagge, ging es bei dem Kongress um den Grundsatz des Kampfes gegen die Freiheitsbeschränkungen der amerikanischen Bürger. Die Flagge wurde schließlich zum Symbol der Revolutions-Marine und zu einer der ersten bekannten und weit verbreiteten US-Flaggen, bevor die „Stars and Stripes“ sie ablöste.

Heutige Verwendung und Kontroversen

Heutzutage wird die Flagge überwiegend als Symbolismus für Patriotismus, Libertarismus und Anarchismus verwendet. Die Farben Gelb-Schwarz werden dabei nicht nur von Libertären, sondern auch von Monarchisten (z.B. in Österreich) verwendet. Die staatskritische und freiheitliche Symbolik, sowie die revolutionären Prinzipien hinter der Gadsden-Flagge, sind den herrschenden Eliten und dem Mainstream daher naturgemäß ein Dorn im Auge. Denn jegliche, der Norm abweichende Gedankenströmung stellt eine potentielle Gefahr für das unterdrückende System dar. Daher verwundert es nicht, dass die Flagge neuerdings als „rassistisch“ eingestuft wird. Die Linke offeriert sich in dieser Thematik wieder einmal als willfähriger Vollstrecker der systemgerechten Zensur.

Gadsden Flag, Civic Center Plaza, San Francisco (6000548743).jpgZum Hintergrund der Kontroverse: Begonnen hat die Diskussion rund um die Gadsden-Flagge in den USA mit einem schwarzen Postangestellten, der sich im Jahr 2014 von dem Logo der Schlange auf einem T-Shirt seines weißen Arbeitskollegen „bedroht“ fühlte. Er reichte eine Beschwerde bei der „Equal Employment Opportunity Commission (EEOC)“ ein, einer Kommission zur Gleichstellung und Anti-Diskriminierung am Arbeitsplatz. Die Begründung der Beschwerde: Bei dem „Designer“ der Symbolik soll es sich um einen Sklavenhalter und Rassisten gehandelt haben (Bis heute ist jedoch unklar wer die Flagge tatsächlich entworfen hat). Das öffentliche Tragen drücke daher die „Vorherrschaft der weißen Rasse“ aus. Die Kommission prüfte den Fall schließlich, konnte jedoch keine rassistischen Motive in der Historie der Flagge finden. Die Gadsden-Flagge weist einen „rassen-neutralen“ Kontext auf, lediglich der Enkel Gadsdens sprach sich für die Sklaverei aus, angeblich…

Der Kampf gegen die Flagge geht weiter

Dennoch attestierte die „Equal Employment Opportunity Commission“ der Flagge eine gewisse Nähe zu sogenannten „Hass-Gruppierungen“. Nein, natürlich nicht jenen aus der linksliberalen Ecke, sondern jenen aus rechts-konservativen Kreisen. Das Symbol der Klapperschlange würde häufig bei „rassistisch gefärbten Konflikten“ verwendet. Nach anhaltender Kritik an den fragwürdigen Statements der EEOC, veröffentlichten diese eine Stellungnahme zu der Causa:

“Please note that, contrary to news reports and tweets, the EEOC decision was not on the merits, did not decide that the flag was a racist symbol, and did not ban it.”

Trotzdem wird hier wieder mit zweierlei Maß gemessen. Während sich bei einer „rechten“ Symbolik Medien, Staat und Regierungsbehörden wie Hyänen auf ein mögliches Verbot stürzen, werden Symboliken der Linken und Globalisten in keinster weise kritisch beleuchtet. Che Guevara beispielsweise, ein beliebtes (linkes) Symbol für Kampf und Revolution, fiel durch einige rassistische Äußerungen auf, ermordete Menschen und rief auch zur Ermordung Andersdenkender auf. Die umstrittene Symbolik des Kommunismus (Sichel und Hammer, roter Stern) und die Verherrlichung des Konterfeis von Mao Zedong oder eines Stalins muss hier nicht weiter erläutert werden. Kritisch zu Hinterfragen wären auch die omnipräsenten Freimaurer-Symboliken in Film, Fernsehen und Werbung…

Verbots-Politik als Meinungsbildung

Zukünftig könnte die Klapperschlangen-Flagge dennoch als potentiell strafbare „Rassen-Symbolik“ gelten. Die EEOC berät auch über ein Verbot der Flagge an öffentlichen Plätzen und am Arbeitsplatz. Regierungsoffizielle in den USA sprechen bereits von einem Hinweis auf „terroristische oder kriminelle Aktivitäten“, sollte jemand die Gadsden-Flagge tragen oder hissen. Auch auf Twitter finden sich dutzende liberale Jünglinge, die das Flaggen-Symbol mit ihren eigenen ideologischen Überzeugungen verunstalten. Bei solch einer Vorgehensweise müsste die US-Regierung eigentlich ihre eigenen Institutionen und Verfassungen verbieten, waren doch zahlreiche Gründungsväter selbst erwiesenermaßen Sklavenhalter (Benjamin Franklin und Co.). 

Sei es drum, die Verbots-Politik der politisch korrekten Linken ist also um eine absurde Facette reicher. Der Bürger muss schließlich vor seiner freien Meinung geschützt werden. Nur das Establishment weiß, was gut für uns ist und was wir besser zu tun und zu lassen haben. 
Man darf gespannt sein, wie lange die staatliche Verordnung des endgültigen Verbotes sämtlicher „kontroversen“, konservativen Symboliken auf sich warten lässt. Achtung Sarkasmus: Staatlich verordnetes Solarium für alle Weißen, könnte dann zum Beispiel eine dieser Forderung lauten…

Artikelbild: InSapphoWeTrust from Los Angeles, California, USA – Gadsden Flag, Civic Center Plaza, San Francisco/Wikimedia CC BY-SA 2.0

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