Die digitale Elite lädt zu einem Treffen auf der italienischen Insel Sizilien und die von der postmodernen Gesellschaft auserkorene “Prominenz” folgt diesem Aufruf. Per Yacht, Privatjet und Limousine. Die Sprache ist hier vom Ende Juli stattgefundenen und harmlos titulierten “Sommercamp” des größten Monopolkonzerns der Welt, Google. Das exklusive Event gilt offiziell als “private Version des Weltwirtschaftsforums” und dient nach Außen hin der “Vernetzung” und dem Diskurs über relevante “soziale Probleme”. Heuer stand, wie nicht anders zu erwarten, der “Klimawandel ganz oben auf der Agenda der besorgten und darum ebenso engagierten Prominenten. Dass diese eigens angereisten Prominenten und Eliten Teil einer medialen Inszenierung sind und sich keinen Deut um das Klima oder andere (Schein-)Probleme kümmern, ist geradezu offensichtlich. Dazu muss man sich nicht erst den ökologischen Fußabdruck einer solchen Anreise derart vieler “wichtiger Personen” ansehen. Dennoch, so vermitteln uns Meinungsmacher, sei dieser Fußabdruck doch vernachlässigbar, da sich endlich die “wirklich wichtigen Menschen” um die “wirklich wichtigen Probleme” kümmern würden. Das “Fußvolk” hat daher diesen Spektakeln und ihren Agenden zumindest Ehrfurcht, wenn nicht schon Begeisterung entgegenzubringen.

Szenenwechsel: Ein seit Jahren bekannter pädophiler Milliardär (Jeffrey Epstein) wird medial bestens inszeniert seiner Verbrechen überführt und kurz vor dem Platzen der eigentlichen Bombe (nämlich dem Bekanntwerden der Mittäter auf höchsten Regierungs- und Unternehmensebenen) geselbstmordet bzw. aus seinem Hochsicherheitsgefängnis befreit – je nachdem, was seine Auftraggeber tatsächlich mit ihm vorhatten. Es ist dies wohl der offensichtlichste Fall der vergangenen Jahrzehnte, welcher verdeutlicht, dass Eliten in pädophile und satanische Verbrechen aktiv involviert sind, die dem gewöhnlichen Beobachter schon bei den oberflächlichsten Informationen über diese Machenschaften schlaflose Nächte und Traumata bescheren. Es sind dies verschworene und einem nicht näher bekannten Ziel entgegenstrebende Seilschaften, die sich der grausamsten Verbrechen bedienen und aus diesem Mix der Abartigkeit, Brutalität und Macht unseren Planeten kontrollieren. All das vor der meist bewusst wegsehenden Weltöffentlichkeit, denn wie erwähnt, gäbe es seit Jahrzehnten Beweise genug dafür, man muss sich nur die Ungereimtheiten vieler bekanntgewordener Pädophilen-Skandale ansehen. Sie reichen von Büchern, die MK-Ultra-Opfer wie Cathy O’Brien oder Brice Taylor über diese Verbrechen geschrieben haben, bis hin zu Fällen wie jenem von Marc Detroux, der bis heute behauptet, Eliten der höchsten Ebene hätten ihm seine Verbrechen aufgetragen.

Und die Beispiele ließen sich an dieser Stelle natürlich endlos fortsetzen. Von der neuen Klimahysterie, deren Aushängeschild ein krankes Kind ist, das von seinen Eltern für diese Agenda schändlich missbraucht wird, bis hin zu Destabilisierungskriegen auf nahezu jedem Kontinent dieser Erde oder der neuen Völkerwanderung gen Europa, wo jeweils immer die betroffenen Menschen vor vollendete Tatsachen gestellt werden, ohne über die Hintergründe im Klaren zu sein oder auch nur die Möglichkeit eines Auswegs aus diesen Entwicklungen zu haben. 

Wer oder was ist “die Elite”?

Die zunehmende Diskrepanz zwischen dieser medial inszenierten “Elite” und den Lebensrealitäten der meisten Menschen auf diesem Planeten wird aber nicht unbedingt durch derlei Events wie in Sizilien oder den oben beschriebenen Verbrechen deutlich, sondern durch den begleitenden O-Ton von Medien und Politik, welcher ganz klar die unüberbrückbaren und künstlich erschaffenen Differenzen zum Nachteil letzterer rechtfertig, ja sogar bejubelt oder auf der anderen Seite herunterspielt, negiert und relativiert. Über die Normativität der sozialen Segregation:

Jene Menschen, die uns als Elite verkauft werden, sind in den meisten Fällen nicht durch Fleiß und Talent in die Positionen und Verantwortungen gekommen, wo sie nun walten und schalten. Sie sind entweder in ihre Funktionen hineingeboren oder “inthronisiert” worden. Vor allem die Eliten des Westens, seien es nun Prominente, Politiker oder Vermögende, sind im Zuge ihres sozialen Aufstiegs entweder freiwillig oder unfreiwillig korrumpiert und zu einem gewissen Grade einer Gehirnwäsche unterzogen worden. Bei dem Typus Mensch, der in diese Position hineinwachsen soll, handelt es sich dabei nicht selten bereits um traumatisierte oder psychisch kranke Individuen bzw. jene, die “verhaltensauffällige Merkmale” aufweisen, würde sie ein Psychiater untersuchen. Der Drang nach Macht und die fehlende Scheu vor der Anwendung von Gewalt und Manipulation ist dabei ein einendes Merkmal. Natürlich werden im Laufe des “Aufstiegs” auch die unterschiedlichsten “Opfer” verlangt, die es zu erbringen gilt. Mögen es zu Beginn Zeit, Gesundheit und Familie sein, sind es später Moral, Skrupel und Menschlichkeit. Je weniger vor dem Entarteten, Bösen und Unwahren zurückgeschreckt wird, desto eher und schneller der Aufstieg in der sozialen Hierarchie dieser elitären Gemeinschaften. Zugleich stirbt mit jedem Verkauf, jedem Verrat an sich selbst, die Seele ein Stück weit mehr. Der Mensch entfernt sich von seiner Natur und tritt in ein gänzlich neues Stadium der “unbegrenzten Unmöglichkeiten” (eine treffende Formulierung des großen Hunter S. Thompson) ein. 

Ein anderer Weg dieser Normativität führt über jenen der Einfalt und der Zerstreuung. Hier begegnet uns eine andere Schicht von Elite, die dem Zweck der massenhaften Ablenkung und Belustigung dient und zwischen der Lebensrealität und den Bedürfnissen der Menschen eine Distanz aufbaut und erhält. Seien es nun Sportler, die durch ihren Dienst, die breite Masse mit Brot und Spiel abzulenken, zum Dank einen fragwürdig elitären Status in unserer Gesellschaft einnehmen, Musiker, wenngleich sie durch ihr Können durchaus Emotionen transportieren, diese Macht aber auch gerne missbrauchen, um bestimmte Botschaften zu vermitteln, oder Schauspieler, die wohl am besten in das Bild der meinungsbildenen Eliten der Neuzeit passen, da sie ihr Leben lang den Schein, das Andere, die Lüge zu ihrem Brotberuf machen und leicht empfänglichen Menschen das “richtige Leben” vorgaukeln. Dabei stellt sich kaum jemand essenzielle Fragen zu dieser Art der Vergötterung: Warum verfügen diese Menschen über den Anspruch, den gesellschaftlichen Diskurs nicht nur mitzubestimmen, sondern ihn auch zu steuern? Wer oder was qualifiziert sie, warum erhebt man diese Meinungen unreflektiert zur fundamentalen Wahrheit oder zumindest zum allgemeinen Interesse? Letztlich sollte kein persönliches Interesse und kein Talent, das Perfektioniert wurde, jemanden dazu befähigen, in eine manipulative, meinungsbildende Position der Gesellschaft zu gelangen.

Je nachdem, was die Auftraggeber und Gönner (jene mächtigeren Personen und Gemeinschaften im Hintergrund, von denen man meist wenig bis gar nichts erfährt) auf ihrer Agenda stehen haben, werden diese oben beschriebenen “Meta-Eliten” durch perfide Mittel und Praktiken sowie Privilegien gefügig gemacht. Die Marionette ist ein gutes Sinnbild dafür. Es ist daher nicht verwunderlich, dass in weiterer Folge gerade Prominente und Politiker versuchen, die Gesellschaft ihrem aufoktroyierten Weltbild gemäß umzugestalten, um die eigenen Abweichungen und Zwiespältigkeiten besser in der Welt widerzuspiegeln. Und genau diese Zwiespältigkeit ist ein immer wiederkehrendes Symbol und Merkmal in den Mechanismen, die uns tagtäglich begegnen. Es ist die Doppelmoral, die Hypokrisie, das nach Außen hin perfekte und nach Innen hin offensichtlich und mittlerweile gut dokumentierte korrumpierte und perverse Verhalten dieser Eliten.

Dabei muss immer bedacht werden, dass diese Gemeinschaften, Seilschaften, Netzwerke und wie immer man sie auch nennen mag, über Möglichkeiten verfügen, die dem gewöhnlichen Bürger verborgen bleiben, ja sich womöglich seiner Vorstellungskraft völlig entziehen. Nicht nur auf technologisch-materieller Ebene, auch auf der psychischen sind besagte Eliten ihren Widersachern und “Untertanen” weit voraus. Manipulation, Indoktrination, Inszenierung, Fiktion und natürlich auch Herrschaft sind perfektioniert und strategisch bis ins letzte Detail geplant. Ob man uns nun Theorien und Weltsysteme, Glaubenssätze, das Freund-Feind-Schema, Regierungen und Staatssysteme vorsetzt oder uns umfassende Überwachung, Kontrolle und Gewalt als Freiheit, Vernunft und Liebe verkauft: Alles läuft nach einem Plan, der keine Grenzen, die uns hingegen stetig gezogen werden, kennt. Sollte es doch einmal zu merkbaren Störungen oder Fehlern in diesen Plänen und Abläufen kommen, die uns als Umbrüche oder Heilspersonen erscheinen, so kann man davon ausgehen, dass auch diese Teil des immerwährenden “Spiels mit der Realität” sind. Denkbar ist etwa, das verschiedene Pläne verschiedener Eliten im “freien Wettbewerb” miteinander konkurrieren und nur jene weiter verfolgt werden, die der großen Agenda (manch einer würde hier von der “einen Weltregierung” sprechen) am effektivsten dienlich sind. So wird für Europa eine andere Strategie der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung verfolgt, wie für Asien oder Nordamerika, im Kern ähneln sie sich aber dann doch, was Mechanismen der Unterdrückung und der Freiheitsberaubung betrifft. Daher macht es auf lange Sicht keinen Unterscheid, ob der Mensch in einer Demokratie oder im Staatskommunismus geknechtet wird. Knechtschaft bleibt Knechtschaft, solange Freiwilligkeit und Freiheit durch kollektivierte Polit- und Rechtssysteme in Geiselhaft genommen werden.

Herrschaft, Willkür und Autorität

Die all diesen Systemen und Denkmustern zugrundeliegende Herrschaft ist dabei im Laufe der Zeit immer willkürlicher geworden. Autorität – die durchaus ein Produkt des Naturzustandes sein kann – weist keine Grundlage und keine nachvollziehbare Historie mehr auf. Die neue Aristokratie unterscheidet sich von der früheren durch die absolute Abwesenheit von Wertefundament, Tugend und Moral. Es geht nicht mehr darum, Kultur zu erschaffen, Recht zu erhalten oder Identität zu stiften, nicht mehr darum, eine erstrebenswerte Zivilisation oder zumindest ein Leben ausgerichtet an den Grundpfeilern der Natur zu errichten, es geht um die dauerhafte Zerstörung eben jener hier beschriebenen Zustände. Die Gesellschaften und ihre Bürger sollen umfassend in entwurzelte, indoktrinierbare und ablenkungsgetriebene Befehlsempfänger, quasi postmoderne Sklaven, ummodelliert werden. Als probates Mittel hat sich dabei der Konformismus erwiesen. Je mehr Tätigkeiten des Denkens und Handelns abgegeben und von undurchsichtigen Autoritäten übernommen werden, desto weniger ist der Mensch fähig, Widerstand zu leisten. Denn einmal abgegebene Verantwortung zurückzuerlangen ist bei weitem schwieriger und unangenehmer, als diese abzugeben. Es muss im Prinzip nur der Rechts- und Gesetzeszuwachs im Laufe der Zeit innerhalb eines Staates mit dem freiwilligen Wiederauflösen von Gesetzen, Vorschriften und Verordnungen verglichen werden. Die Herrschaft kennt nur eine Richtung: Die schrittweise Knechtschaft. Und wie man sieht, schreitet dieser Prozess mit Erfolg rasant voran. Wie viele Menschen sind von ihrem wahren Wesen entwurzelt, zu innerer und äußerer Stille nicht mehr fähig und einer spirituell-religiösen Einkehr fremd. Es trifft wohl für einen Großteil der modernen Menschen zu. Ebenso ist der Widerstand gegen die vielfältigen Unterdrückungsmechanismen in unserer westlichen Welt quasi nicht existent, da er einerseits durch Bildungssozialisation, Konformismus und Autoritätsglauben erfolgreich aberzogen wurde, andererseits die Reste widerständigen Denken und Handelns in die virtuelle Welt transformiert wurden, wo ein Großteil “hängen bleibt” und sich kaum mehr in die reale Welt transferieren lässt. In diversen Artikel wurde auf dieses Phänomen hier auf konterrevolution.at bereits eingegangen. 

In dem Streben nach absoluter Kontrolle und Manipulation überschreiten diese Eliten und ihre Handlanger folglich ungehindert und völlig transparent Grenzen, die für sie nicht existent sind, uns aber tagtäglich in reale Gefängnisse ohne Ausweg zwängen. Wir dürfen in diesen sogar noch Gefängniswärter unserer Selbst spielen und müssen durch die Zwänge in solch einem System in den Mitmenschen eine zu bekämpfende Konkurrenz sehen. Für die Elite gelten hingegen andere Gesetze und Strafverfolgungen, andere Formen der Privilegien und Lebensbedingungen, sie können als Kriegsverbrecher Friedensnobelpreise erhalten oder als Steuerbetrüger öffentliche Ämter besetzen, als verurteilte Straftäter Personen öffentlichen Interesses sein oder als Betrüger, Mörder, Pädophile und Gewaltäter das Wohlwollen der breiten Masse genießen. All dies wäre für einen durchschnittlichen Bürger in diesen Zwangssystemen undenkbar und würde bei einem gleichen Verhalten, abgesehen von der Unmöglichkeit der Möglichkeiten, mit hohen Strafen und Gewalt sanktioniert werden.

Dabei muss auch Herrschaft – ähnlich der zuvor beschriebenen Autorität – per se nicht schlechtes oder verwerfliches sein. Ihr Gelingen oder Scheitern, der schmale Grad zwischen Führung und Tyrannei, liegt in den Aspekten der Freiwilligkeit und Mündigkeit. Schließen sich Menschen zu einer Gruppe zusammen und entscheiden sich freiwillig, von einer Person, anderen Gruppe oder Institution regiert oder wie auch immer geartet verwaltet zu werden, haftet der Herrschaft nichts negatives an. Es sollte sich allerdings vorab schon immer die Frage nach der späteren Ausgestaltung dieser Herrschaft stellen. Alle Eventualitäten können natürlich nicht berücksichtigt werden, aber Herrschaft ohne Tyrannei muss immer den Weg eines freiwilligen Verlassens dieser beinhalten. Der (fiktive) Gesellschaftsvertrag, auf dem unsere modernen Staaten und ihre Regierungssysteme basieren, kennt einen solchen Passus nicht. Es muss der Staatsbürger nur den Versuch unternehmen, sich der Zwangsgewalt des Staates zu entziehen. Rasch wird er erkennen, dass es ohne die Opfer der Freiheit und Gesundheit, seien sie geistig oder körperlich, nicht möglich sein wird. Und schon stehen wir an den Gitterstäben jenes Gefängnisses, in welchem unsere Eliten genauso Teil des Ganzen sind wie wir, aber den Vorteil besitzen, privilegierte Zugänge und Möglichkeiten innerhalb dieses Systems zu haben. Diese privilegierten Zugänge haben sie allerdings nur so lange, wie wir dies durch unsere Passivität und Unaufmerksamkeit, unseren Konformismus und unsere Angst vor Autorität zulassen. Der erste Schritt in Richtung einer größeren Selbstbestimmung wäre es, diesen Entwicklungen die Aufmerksamkeit, in weiterer Folge auch die Unterstützung und Partizipation zu entsagen. Beenden sie den Konsum von Massenmedien, verabschieden sie sich von dem Glauben an das Allheilmittel “Demokratie”, weisen sie andere in Diskussionen auf die Oberflächlichkeiten unseres Systems hin und erläutern sie lieber die tiefgreifenden Hintergründe dieser elitären Zwangsherrschaft. Entsagen sie dem System wo es nur geht ihre Unterstützung und arbeiten sie an einer Strategie individueller Selbstverwaltung. Anreize dafür finden sie auf dieser Seite zur Genüge. 

Und mag ihnen dieser Text, diese Abrechnung nun zu Abstrakt erschienen sein, bedenken sie: Die Verschwörung ist oft näher an der Wahrheit als die scheinbare Realität – ein Blick in die Historie genügt, um dies zu bestätigen.

Beitragsbild: Arnold Böcklin – Die Toteninsel (1880)/Wikimedia, gemeinfrei

Kommentieren Sie den Artikel