Der Konflikt rund um die im Himalaya-Gebiet liegende Region Kaschmir droht nach jüngsten Kampfhandlungen zwischen den beiden Regionalmächten Indien und Pakistan zu eskalieren. Besondere Brisanz birgt der noch in die Prä-Kolonialzeit zurückreichende Konflikt vor allem wegen der atomaren Bewaffnung beider Staaten, die immer wieder als Drohmittel auf dem diplomatischen Verhandlungstisch eingesetzt wird. Droht nun einer fast vergessenen Region Südost-Asiens ein militärischer Konflikt ungeahnten Ausmaßes oder ist es lediglich ein polittaktisches Muskelspiel zweier Erzfeinde, um die eigenen Bürger für die jeweiligen Agenden zu mobilisieren? Eine politische Analyse über Hintergründe, Machtfaktoren, geostrategische Überlegungen, historischen Determinismus und regionale Hegemone drängt sich hier geradezu auf.

Pakistan und Indien in der Zwickmühle

Die neuerliche Spirale der Gewalt wird seit einigen Jahren immer wieder von beiden Seiten befeuert. Jüngster Anlass war ein Selbstmordanschlag islamischer Extremisten aus Pakistan auf indische Sicherheitsleute, 40 Menschen kamen zu Tode. Indien antwortete mit Luftschlägen auf das pakistanische Gebiet Kaschmirs. Beide behaupten mittlerweile, jeweils Flieger der anderen Luftwaffe abgeschossen zu haben. Die Gewaltspirale dreht sich schneller und schneller. Dabei gewährt Pakistan islamistischen Terrorgruppierungen im Kaschmir-Gebiet großzügige Freiheiten. Einerseits weil sie als verlängerter Arm des pakistanischen Staates für Territorialansprüche herhalten (Pakistan beansprucht wie Indien das gesamte Gebiet Kaschmirs für sich), andererseits weil Terrorgruppierungen gegen einen äußeren Feind von der üblichen Agitation gegen den inneren Feind – die Regierung – ablenken. Das liegt primär daran, dass die Islamisten in Kaschmir von der Ethnizität her Punjabis sind (wie die Regierungskaste), die Islamisten in Westpakistan aber Paschtunen. In den strukturschwachen Grenzregionen bilden zudem islamistische Gruppierungen oftmals die einzigen Perspektiven für junge Männer, die in ihrem Leben einen wie auch immer gearteten Sinn suchen. Der erst kürzlich zum Premierminister gewählte Imran Khan hat innenpolitisch somit ohnehin ein “strukturiertes Chaos” zu verwalten, ist am Gängelband von sowohl allmächtigen Militärs als auch radikalen religiösen Gruppierungen, die den öffentlichen Diskurs in Pakistan zu nahezu jedem Thema diktieren. Nebenbei ist Pakistan schwer verschuldet, musste erst kürzlich auf dem diplomatischen Parkett um Milliardeninvestitionen aus Saudi-Arabien buhlen, nachdem unter Donald Trump die USA als ehemaliger Verbündeter ausschieden, und sieht sich in der jüngeren Zeit immer wieder größeren Versorgungskrisen ausgesetzt (Wasser, Nahrung, Energie). Erschwerend kommt der de facto gesetzlose Westen Pakistans, der an Afghanistan grenzt, hinzu, wo eine Mischung aus militanten Paschtunen und Taliban, ausländischen Terroristen rund um Al-Kaida und dem Inlandsgeheimdienst ISI ihre eigene Politik betreiben, ebenfalls häufig gegen den pakistanischen Staat und seine Regierung. Der Weltöffentlichkeit und auch den eigenen Bürgern – immerhin zählt Pakistan mit knapp 200 Millionen Einwohnern zum zweitgrößten islamischen Staaten der Welt – kann man mit einem neuerlichen Konflikt um die eigentlich unbedeutende, geostrategisch aber äußerst wichtige Kaschmir-Region eine willkommene Ablenkung präsentieren.

Nicht unähnlich ist die Position Indiens in dem Konflikt. Mit Premierminister Narendra Modi wird das bevölkerungsreichste Land der Welt (nach China) seit 2014 von einem religiösen Nationalisten geführt. Das erklärt vor allem die unnachgiebige Position gegenüber dem muslimischen Erzfeind Pakistan, gerade was Kaschmir betrifft. “Hindus first” könnte man die Innenpolitik Modis auf den Punkt bringen. Die anfängliche Euphorie seiner Amtszeit weicht jedoch schön langsam der politischen Alltagsrealität. Und die heißt in Indien ebenso weiterhin Strukturschwäche, Korruption, Arbeitslosigkeit und Misswirtschaft kombiniert mit einem ungehemmten Bevölkerungswachstum und einer gesellschaftlich streng verankerten religiösen Dogmatik. In diesen Dingen stehen sich sowohl Pakistan als auch Indien in nichts nach. Erschwerend kommt für Modi jedoch hinzu, dass im April bzw. Mai (das Datum steht noch nicht fest) landesweite Wahlen anstehen. Analysten erwarten ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Modris Bharatiya Janata Partei (BJP) und der vom Ghandi-Clan angeführten Kongresspartei. Mit dem neuerlichen Konflikt in Kaschmir kann sich Modri als Wahrer der nationalen Interessen gegenüber ausländischen Mächten positionieren, die mehrheitlich nationalistische Hindubevölkerung hinter sich versammeln und gleichzeitig die Opposition in eine Zwickmühle bringen, sollte sie sich für eine Deeskalation aussprechen. Die Zuspitzung in Kaschmir könnte somit vor allem wahltaktische Überlegungen haben. 

Vieles deutet also auf ein Muskelspiel der zwei regionalen Großmächte hin, wenngleich auch diesmal mit gefährlichen Brandbeschleunigern gespielt wird. Denn die gegenseitigen Abschüsse von Kampfflugzeugen, Luftraumsperren und anderweitige Vergeltungsaktionen könnten rasch in überhastete Kurzschlussreaktionen einer Seite abdriften. Dabei könnte insbesondere das quasi-militärisch geführte Pakistan den größeren Unsicherheitsfaktor darstellen. 

Kaschmir: Eine historisch ambivalente Region

Warum Kaschmir aus geostrategischer Perspektive so wertvoll ist, zeigt ein kurzer Abriss der Historie dieser Region. Denn seit jeher wohnt Kaschmir eine Brücken- und Knotenfunktion zwischen Vorder-, Zentral- und Südasien inne, die heute wichtiger denn je zu werden scheint. Nachdem die Route der antiken Seidenstraße durch Kaschmir verlief, war es immer wieder verschiedensten Herrschaftsbereichen unterworfen. Hindus, Sikhs, Buddhisten, Perser und seit der Expansion des Islam auch Muslime eroberten, besetzten und kontrollierten die unzugängliche Gebirgsregion. Durch die nachkoloniale und ethnisch-kulturelle Teilung der ehemaligen britischen Gebiete in willkürlich eingegrenzte Nationalstaaten, gewann der Konflikt um das Territorium zusätzlich an Brisanz. Noch komplexer wurde die Materie durch chinesische Interventionen in das Gebiet. Denn als dritte Partei ist China ebenfalls (indirekt) am Kaschmirkonflikt beteiligt. Nach der gewaltsamen Besetzung des im Osten Kaschmirs gelegenen Aksai-Chin-Plateaus durch chinesische Truppen (1956 und 1962) – wiederum nach deren Okkupation Tibets – näherte sich Indien verstärkt der Sowjetunion an. Aufgrund der gleichgerichteten Interessenlage gegen Indien wurde Pakistan zum Verbündeten Chinas. Es trat 1963 seinerseits einen schmalen Streifen um die K2-Gipfelregion (Shaksgam-Tal) an China ab. Dieses ehemals zu China gehörende Gebiet wurde seit der britischen Kolonialzeit von Pakistan kontrolliert.

Mittlerweile gibt es eine Grenzlinie zwischen dem pakistanischen und indischen Teil, der die Waffenstillstandslinie („Line of Control“) von 1949 bildet. Sie ist etwa 750 km lang und steht unter dem Mandat der Vereinten Nationen. Nach insgesamt zwei Kriegen zwischen Indien und Pakistan und immer wieder aufflammenden Kleinkriegen, ist die politische Situation dennoch verfahrener denn je. Weder eine Selbstbestimmung der Region, noch eine Volksabstimmung (wie von der UNO gefordert) über die Zugehörigkeit wird von beiden Seiten akzeptiert. Indien sieht sich als Bewahrer eines multikulturellen und Minderheiten tolerierenden Staates, der jedoch keinerlei Separationsbestrebungen der einzelnen Bundesstaaten akzeptiert. Pakistan erhebt wiederum den Anspruch, alle südasiatischen Muslime in einem (pakistanischen) Staat zu vertreten, da deren Interessen in einer Minderheitensituation unter indischer Verwaltung letztlich nicht gesichert seien.

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Kaschmirs umstrittene Gebiete: Jammu und Kashmir (Indien), Asad Kaschmir (Pakistan), Gilgit-Baltistan (Pakistan), Shagskam Tal und Aksai Chin (China); CC BY-SA 4.0, Link

Chinas Rolle in Kaschmir

Die prekäre Lage in Südost-Asien könnte angesichts des ebenfalls nicht weniger gefährlichen Konflikts im südchinesischen Meer nicht angespannter sein, was uns bereits zum dritten großen Player auf der politischen Bühne bringt: China. Denn nicht nur Indien und Pakistan haben ein Interesse an Kaschmir, sondern auch China, dass seit jeher an die Region angrenzt. China ist traditionell enger mit Pakistan verbunden, da Indien immer eine direkte und größere Konkurrenz in der Region darstellte, sowohl ökonomisch als auch politisch und sozio-kulturell. China sieht sich als alleinigen Hegemon in Südost-Asien. Seit langem schon blockiert China beispielsweise die Aufnahme Indiens in die Nuclear Supplier Group (NSG), einer Gruppe von 48 Staaten, die zur Nicht-Weiterverbreitung von Kernwaffen beitragen möchte. Auch muss erwähnt werden, dass Indien im Gegenzug dem in China verhassten Dalai Lama – dem religiösen Oberhaupt der Buddhisten – seit seiner Vertreibung aus Tibet ein Exil gewährt. Die tibetische Exilregierung regiert somit aus Indien heraus. Indien soll wiederum gerade in den 1960 Jahren Ambitionen gehabt haben, militärische Kontrolle über Tibet zu erlangen, was das Misstrauen zwischen beiden Staaten erklärt.  

1962 kam es aufgrund der unklaren Gebietsansprüche zwischen den Parteien schließlich zum Indisch-Chinesischen Grenzkrieg, der mit bis heute nicht ganz geklärten Grenzziehungen endete. Streitpunkt ist hier weniger die Region Kaschmir als viel eher das Länderdreieck Bhutans, Indiens und Chinas. Der schmale Siliguri-Korridor, auch als „Hühnerhals“ bekannt, verbindet nämlich die nordöstlichen indischen Staaten mit dem kontinentalen Indien, weshalb er von großer strategischer Bedeutung ist. Eine im Jahr 1950 von China vorgeschlagene Grenzziehung wurde von Indien abgelehnt. Erschwerend kommt hinzu, dass mit dem Himalaya-Königreich Bhutan und auch Nepal ein vierter und fünfter Staat in die Gebietsstreitigkeiten involviert sind. Der Bhutan ist traditionell enger mit Indien verbunden, was angesichts der Okkupations- und Expansionsbestrebungen Chinas in der Region (Tibet) nicht verwunderlich erscheint. Nepals Haltung ist bisweilen ambivalent und undurchsichtig. Der gemeinsame Feind bleibt China, dennoch hat auch Nepal Grenzstreitigkeiten mit Indien.

China hat sich somit traditionell immer schon stärker an Pakistan orientiert, was Politik und Wirtschaft auf dem indischen Subkontinent betrifft. Dafür spricht auch der jüngst ins Leben gerufene China-Pakistan Economic Corridor (CPEC), dessen Projekte und Vorhaben in der Region sich China 46 Milliarden Dollar kosten lassen möchte. Dieser Korridor soll Westchina näher an die strategisch wichtigen Märkte im Nahen Osten und in Afrika bringen. Aber auch via der Shanghai Cooperation Organization (SCO), einem eurasischen Polit,- Sicherheits,- und Wirtschaftszusammenschluss dem auch Indien und Pakistan beiwohnen, will China beide Staaten im eigenen Interesse zusammenführen. Und das Eigeninteresse an einer Lösung des Kaschmir-Konflikts ist offensichtlich, denn der geplante Wirtschaftskorridor Chinas verläuft durch pakistanische Gebiete, die von Indien beansprucht werden. Nicht zuletzt benötigt das strauchelnde chinesische Wachstum neue Absatzmärkte, die sich mit Indien und Pakistan quasi vor der Haustüre anbieten. Angesichts der Protektionspolitik der USA gegenüber China ein wichtigerer Faktor denn je. Somit ist es nicht verwunderlich, dass China immer wieder eine friedliche und nicht-militärische Lösung der Gebietsstreitigkeiten von beiden Seiten einfordert. Anzumerken bleibt auch, dass China trotzt seiner größeren Sympathien für Pakistan einen Vorschlag eben jenes Landes, den Kaschmir-Konflikt durch die Organization of Islamic Cooperation (OIC) beilegen zu lassen, im Jahr 2017 entschieden ablehnte. Der Konflikt müsse im Dialog zwischen Pakistan und Indien beigelegt werden, so Chinas Führung. 

Daher kann China bei aller Unterstützung für Pakistan einige Faktoren nicht ignorieren:

  1. Ein regionaler Konflikt zwischen Pakistan und Indien wäre nicht im Interesse Chinas und seiner Ambitionen, eine multipolare Weltordnung über ökonomische Kooperation und allen voran die neue Seidenstraße zu etablieren. Gerade in der Peripherie möchte man möglichst den Frieden bewahren. Zudem wäre ein religiös-nationalistisch unterfütterter Krieg “im Hinterhof” auch für das kommunistische Land verheerend, vor allem was die territoriale Integrität und Souveränität in Hinblick auf Tibet betrifft. 
  2. Die Duldung oder gar Unterstützung islamistischer Kräfte durch den pakistanischen Staat ist sicher nicht im Interesse der chinesischen Innenpolitik, die selbst mit einem wachsenden Problem islamistischer Zellen und Anschläge, besonders in der Uiguren-Region, die wiederum an Pakistan grenzt, zu kämpfen hat. Pakistan gilt nämlich nicht nur als Rückzugs- und Operationsraum für die Taliban sondern auch für das islamistische uigurische East Turkistan Islamic Movement (ETIM).
  3. China kann sich das Ergreifen einer Partei in dem Konflikt schon deshalb nicht leisten, weil Indien mittlerweile der zweitgrößte Absatzmarkt, nach den USA, ist. 
  4. Eine zu offensichtliche Unterstützung Pakistans im Kaschmir-Konflikt könnte zur Folge haben, dass Indien im Gegenzug Chinas Gegner im Streit um Gebietsansprüche im südchinesischen Meer unterstützt, seien es nun die USA, Vietnam, Japan oder die Philippinen. 

Was übrig bleibt ist eine Art von Vermittlerrolle, die man auch schon in Syrien eingenommen hat, siehe Chinas Rolle in Syrien: Eine politische Analyse. Denn China hat de facto die volle Kontrolle über seine beanspruchten Grenzgebiete zu Indien und Pakistan. Weder eine Expansion noch eine Verkleinerung wird angestrebt. Die Vermittlerrolle passt auch in Chinas Strategie der ökonomischen Integration, welche wiederum Konflikte durch wirtschaftliche Abhängigkeiten entschärfen soll. Im Rahmen der BRICS-Gemeinschaft ist China zudem bestrebt, gemeinsam mit Indien und den restlichen “Big Playern” des globalen Südens, die unipolare Weltordnung in eine multipolare umzuwandeln. Mit einer Beilegung des Kaschmir-Konfliktes unter chinesischer Diplomatie, könnte sich das Land zudem als internationaler Friedensstifter profilieren. 

Was für eine Rolle spielen die USA?

Nachdem Pakistan unter der Amtsführung von Donald Trump in Ungnade fiel (teilweise auch schon unter Barack Obama), ist die Position der Vereinigten Staaten in dem regionalen Konflikt unklarer denn je. Zum einen buhlt die USA verstärkt um Indien, auch in Hinblick auf eine Eindämmung chinesischer Allmachtsansprüche in Südost-Asien. Zum anderen unterstützen enge US-Verbündete wie Saudi-Arabien, Kuwait und Katar seit Jahrzehnten islamistische Gruppierungen in Pakistan (inoffiziellen Quellen zufolge mit rund 100 Millionen Dollar pro Jahr). Die USA haben an dieser Art der indirekten Subvention des (sunnitischen) Islamismus in der Region ein großes Interesse, richtet sich der Terror im Westen Pakistans doch auch immer wieder gegen den Iran (Schiiten), einem Erzrivalen der USA. Unklar ist auch, ob Pakistan für saudische Hilfskredite und andere Geldflüsse das wahhabitische Königreich wiederum mit Atomtechnologie für den militärischen Sektor vergütet. Saudi-Arabien will Pakistan in jedem Fall für sich gewinnen, und verpflichtete sich daher auch erst kürzlich zum Bau einer Ölraffinerie im Hafenprojekt Gwadar, das ein großes saudisches Projekt direkt an der iranischen Grenze darstellt. Der Iran dürfte über diese Entwicklungen weniger erfreut sein.

In militärischen Dimensionen scheint das Spiel auf dem Reißbrett relativ klar zu sein., zumindest wenn man sich Zahlen und Daten ansieht. Hier Indien mit einer riesigen und durchaus in einigen Bereichen sehr modernen Armee, vor allem im maritimen Bereich, dort Pakistan mit einer wesentlich kleineren. Hier Indien mit einem jährlichen Militärbudget von 58 Milliarden Dollar (knapp hinter Russland), dort Pakistan mit 11 Milliarden Dollar. Indien verfügt über knapp 1,2 Millionen Soldaten, 3.500 mehrheitlich russische Panzer, 800 Kampfflugzeuge, Pakistan über circa 560.000 Soldaten, 1.000 mehrheitlich chinesische Panzer und 425 Kampfflugzeuge. Dafür dürfte Pakistan über mehr Atomsprengköpfe (140-150) als Indien (130-140) verfügen, jedoch gehen die damit bestückten Raketen Indiens wesentlich weiter als jene Pakistans. Doch abseits dieser reinen Zahlenakrobatik, ist es unter Analysten umstritten, wie kampftauglich vor allem Indiens Armee tatsächlich ist. Eine generelle Mobilisierung im Ernstfall könnte rasch in einem Desaster enden. 

Letztlich scheint die Situation rund um Kaschmir verworrener denn je, auch wenn die Zeichen nach dem kurzen Intermezzo wieder auf Deeskalation stehen. Die Vorkommnisse sowie die historisch bedingten, geostrategischen Realitäten machen diesen Brandherd aber weiterhin zu einem der gefährlichsten und unberechenbarsten in ganz Asien. Und das vor allem, weil drei Atommächte in ihn involviert sind. 

Beitragsbild: Anthony Maw/Wikimedia (CC BY-SA 3.0)

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